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Contemp
EMPUR® - Regelstation mit hydraulischer Weiche, elektronischer Umwälzpumpe, Thermostatventil mit Kapillarfühler (max. Begrenzer) und Feinstregulier-Ventil. Einsatz bei Thermen und Brennwertgeräten die eine Mindestumlaufwassermenge benötigen oder der Restdruck der Pumpe zur Versorgung von mehreren Heizkreis-Verteilern nicht ausreicht. Kombinierte Anlagen mit Radiatoren, Flächenheizungen und unterschiedlichen Vorlauftemperaturen können optimal geregelt werden.
Dämmung
Je nach Anforderung und Einsatzort unterscheiden wir zwischen Wärme- und/oder Trittschalldämmung.
Maßgebend für die Ausführung der Wärmedämmung sind die EnEV (nur Deutschland), die EN 1264 und die DIN 41o8. Die Anforderungen der Trittschalldämmung sind in der DIN 41o9 festgelegt.
Die Qualität der Dämmstoffe wird durch die Wärmeleitfähigkeitsgruppen definiert (WLG).
Zur Zeit günstigste ist die WLG o25 für Polyurethan mit beidseitig diffusionsdichten Deckschichten, gefertigt nach EN 13165. EN 13165.
PUR ohne dd -Deckschichten fällt unter die WLG o3o. Durch DIN-Fertigung und Überwachung wurde Polyurethan von EMPUR® die "Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung" Z-23.15-1425, erteilt. Dämmstoffe aus Polystyrol mit der Qualitätsbezeichnung EPS-DEO werden in die WLG-Gruppen o35 bis o45 eingeordnet. Polystyrol mit der Kennzeichnung EPS-DES (Trittschall-Styropor) ist grundsätzlich in der WLG o45 anzuordnen. Die "Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung" für diese Dämmstoffe ist die Nr. Z-23.15-1412. Bei mehrlagiger Verlegung dürfen max. 2 Lagen Trittschallmaterial verlegt werden, die Zusammendrückbarkeit darf 5 mm nicht überschreiten. Die Verlegung muß fugenversetzt und vollflächig erfolgen. Der Einsatz von ungebundenen Schüttungen ist nicht zulässig.
Dehnfugen
Aufgrund der Ausdehnung des beheizten Bodens sind gem. DIN 1856o und EN 1264 entsprechend der Raumgeometrie oder der Feldgröße Dehn- oder Bewegungsfugen anzuordnen. Ohne Berücksichtigung von Form und Größe der Heizfläche ist grundsätzlich an allen aufgehenden Bauteilen (nach Verputz) der Randdämmstreifen zu montieren und zu fixieren. Der Randdämmstreifen muß eine Ausdehnung von 5 mm aufnehmen.
Doppelband
Die EMPUR® - Polyurethan - Produktion erfolgt auf einer der modernsten PUR - Fertigungsstraßen Europas. Die Anlage erlaubt die Herstellung von PUR - Elementen in den Dicken von 8 bis 14omm und den Wärmeleitfähigkeitsklassen von o23 bis o35. Mit dieser Maschinenkonstruktion können ebenfalls Kombinationen der verschiedensten Rohstoffe verarbeitet werden. Die Bezeichnung "Doppelband" beschreibt den größten Teil der Anlage im Produktionsablauf. Nach Auftrag des flüssigen PUR - Schaumes auf die bewegliche Form (Deckschicht) wird das unkontrollierte Reagieren des PUR- Materiales durch das in der Höhe verstellbare, gegenläufige Gliederband verhindert. Durch den Abstand der Kettenbänder und die Dosierung der PUR - Zufuhr wird die Dicke der Elemente festgelegt. Die Produktion erfolgt im Doppelband grundsätzlich endlos.
Dauerbetriebstemperatur
Hier ist die max. Wassertemperatur festgelegt, mit der ein Heizrohr aus Kunststoff auf Dauer betrieben werden darf. Durch erhöhte Druck- und Temperaturbelastungen wird die nach DIN erforderliche Lebensdauer von 5o Jahren simuliert.
Differenzdruck
Unterschiedlicher Druckverlust zwischen den einzelnen Heizkreisen aufgrund differierender Wassermengen und/oder Rohrlängen im Heizkreis. Ausgleich des Differenzdruckes durch hydraulischen Abgleich (VDI 2o73) der Heizkreise oder der Heizkreisverteiler (STA-Ventil). Über diese Arbeiten ist ein Protokoll zu erstellen.
Dichtheitsprüfung
Vor dem Einbau des Estrichs sind die Heizkreise gem. EN 1264 mit einer Wasserdruckprobe auf Dichtheit zu prüfen. Der Prüfdruck muß das Doppelte des Betriebsdruckes, mindestens jedoch 6 bar betragen. Dieser Druck muß auf die Rohre während des Einbringens des Estrichs aufrechterhalten werden. Über diese Arbeiten ist ein Protokoll zu erstellen.
Bei Gefahr des Einfrierens müssen geeignete Maßnahmen (Frostschutzmittel oder Heizbetrieb) getroffen werden.
Wenn für den Normalbetrieb der Anlage kein weiterer Frostschutz erforderlich ist, müssen die Frostschutzmittel durch Entleeren und Spülen mit mindestens dreimaligem Wasserwechsel entfernt werden.
Diffusionsdichte
Ein Großteil der industriell hergestellten Kunststoff Produkte (Rohre, Behälter) sind zwar flüssigkeits- aber nicht gasdicht. Erst durch eine zusätzliche Beschichtung des Werkstückes oder Behälters wird ein gewisser Grad von Diffusionsdichte erreicht. Entsprechende Anforderungen für Heizrohre sind in der DIN 4726 festgelegt. Diese Norm fordert als Diffusionsdicht einen Wert von o,1o g/(m³ x d).
Bei EMPUR® - Heizrohren wird durch das patentierte HP-Verfahren eine Diffusionsdichte von o,o26 g /(m³ x d ) erreicht.
Durchflussmenge
Die zum Transport der erforderlichen Wärmemenge für einen Heizkreis durchlaufende Wassermenge. Sie wird berechnet "Wärmemenge dividiert durch Temperaturdifferenz Vorlauf/Rücklauf".

